Montag, 20. Oktober 2014

gettingonournerves: CETA, TTIP

Habt ihr schon mal von diesen komischen Kürzeln wie TTIP und CETA gehört? Wenn nicht, dann wird es jetzt höchste Zeit – zumindest für alle EU-Bürger. Über unsere Köpfe hinweg wird gerade über folgenschwere Handelsabkommen zwischen der EU und den USA/Kanada entschieden. Ob diese unseren Lebensstandard beeinflussen – um ein Vielfaches senken – ist den Politikern und Lobbyisten ziemlich egal.

Quelle


Lasst uns mit CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) beginnen: Seit 2009 wird hinter verschlossenen Türen über dieses Abkommen zwischen der EU und Kanada diskutiert. 2014 wurde dies aber durch Leak-Veröffentlichungen publik. Würde die EU zustimmen, wäre unser hart erarbeitetes ökosoziales Wirtschaftssystem dahin. Viele denken sich jetzt bestimmt, dass das jetzt nicht die Tragik ist, aber doch. Genau das ist es. Man würde damit möglich machen, dass Unternehmen den Staat verklagen können, den Umweltschutz umgehen und ihre Abgase frei in die Luft bringen können, aber auch unsere Demokratie gefährden.
Warum das?
In den USA und Kanada herrscht die freie Marktwirtschaft. Das bedeutet, dass Löhne und Gehälter durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Demnach gibt es keine Mindestlöhne, keine Gewerkschaften und keine Arbeitgeberorganisationen. Sollten die Arbeitnehmer streiken, haben sie eben Pech. Es gibt keine Aussicht auf Änderungen. Man beugt sich dem System oder sucht sich etwas anderes.

Dass es keine Mindestlöhne gibt, verstärkt auch die Kluft zwischen arm und reich. Der Staat greift unter keinen Umständen ein, auch wenn es den Arbeitnehmern schlecht geht. Auch die Monopolisierung spielt eine große Rolle. Einzelne Firmen haben die Macht und können kleinere Mitbewerber ohne viel Mühe ausschalten. Die Folge davon sind Kartelle und Unternehmenskonzentrationen. Und das ist wirklich kein Vorteil für uns Bürger.

Und wo wir gerade bei uns Bürgern sind: TTIP (Transatlantisches Freihandelsabkommen) hätte eine verheerende Auswirkung auf die weltweiten Handelsbeziehungen und für uns ganz persönlich. Dieses Abkommen macht zwar den Marktzugang in den USA besser und verspricht damit höhere Gewinne für Großkonzerne, jedoch sind Arbeitsschutz- und Sozialstandards durch den Wettbewerb mit den USA massiv bedroht. Diese geplante Liberalisierung hat zur Folge, dass viele Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge (Wasser, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit, Bildung, etc.) privatisiert werden. Sprich, die Preise würden immens steigen, eine gute Ausbildung würde zum Privileg werden und wer krank ist, muss ein reicher Kranker sein, damit eine Behandlung möglich ist.

Und abgesehen davon, kann man nicht mehr sicher sein, dass selbst die frischen Lebensmittel, die wir tagtäglich zu uns nehmen, nicht unsere Gesundheit gefährden. Chlor-Hühner und Genmais waren nur der Anfang.

Es ist einfach eine Frechheit, dass solche Dinge erst durch Leak-Enthüllungen ans Tageslicht kommen. Gerechtfertigt wird das damit, dass man sich ja sowieso dann aufregen kann und eine Initiative starten kann, wenn schon alles beschlossen ist. Man kann es ja wieder rückgängig machen. Genau – weil das stimmt.

Aber ein weiterer Aspekt ist es, dass vor allem wir Jugendlichen, uns nicht genug in die Politik einbringen oder eben gar nichts davon wissen wollen. Es betrifft uns alle. Wir sollten uns endlich dagegen wehren und zeigen, dass wir immer noch in einer Demokratie haben. Hier kann jeder Österreicher die Möglichkeit bei einer Petition zu unterschreiben, die gegen dieses Freihandelsabkommen ist. Für die Deutschen unter unseren Lesern ist dies hier möglich.

Wir verbringen täglich so viel Zeit im Internet. Ein Klick tut nicht weh und eine Mail-Adresse einzugeben auch nicht. Also gebt euch einen Ruck und unterstützt diese Petitionen um unser bestehendes System zu wahren!


Sonntag, 19. Oktober 2014

Saturday Nights

picture source // quote source
"Wir trinken keinen Alkohol, aber danke."
"Wie, ihr trinkt keinen Alkohol? Darf ich fragen, warum man dann überhaupt feiern geht?"
"Weil es Spaß macht.?!"
"Ja, sehr viel Spaß, ich fände es nicht lustig, wenn alle um mich besoffen sind."

Egal wo, mit wem und an welchem Tag wir feiern gehen - früher oder später findet dieses Gespräch statt. Warum geht man feiern, wenn man keinen Alkohol trinkt? Was soll wirklich so lustig daran sein, wenn sich alle um dich herum sowieso nicht mehr ganz spüren?

Naja, erstens genau das. Und zweitens lieben wir es zu tanzen. Alles um uns zu vergessen und einfach das Leben genießen. Wenn der Bass im Takt deines Herzens schlägst und jede Faser deines Körpers nur darauf drängt sich zu bewegen. Wenn dieser eine Song kommt, bei dem alle mit dir mitsingen, der die ganze Masse in Bewegung versetzt und die Nacht zum Tag machen lässt. Der Moment, wenn du lächelst, ohne einen Grund, einfach, weil es egal ist, wie du dich verhältst, weil wir alle gemeinsam danach streben für eine Nacht an nichts zu denken und alles Vernünftige, alles Kontrollierte ablegen und über Bord werfen. So lange bis die Clubs zusperren und wir im Morgengrauen heimtorkeln, berauscht von Müdigkeit und all dem Leben, das man in den letzten Stunden in seinem Körper gespürt hat.

Wir brauchen keinen Alkohol, weil uns das Leben berauscht, weil die Musik uns benebelt und das Tanzen uns müde macht. Wir lieben dieses Gefühl einfach, es fühlt sich beinahe wie fliegen an.




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Freitag, 17. Oktober 2014

inspired by: Watercolored Fashion

Ich mag Kunst - ich weiß zwar nicht, ob ich ein gutes Kunstverständnis habe, aber ich mag nun mal Kunst, die mir gefällt. Außerdem war ich auch immer begeistert, wenn es in der Schule hieß, wir gehen in ein Museum oder besuchen eine Ausstellung. Deshalb bin ich auch immer von Kunst inspiriert - wer diesem Blog ein wenig (mehr?) Aufmerksamkeit schenkt, hat das vielleicht schon bemerkt.

Wie auch immer, ich liebe verschwommene Wasserfarbenbilder - vor allem auch bei Modeillustrationen. Einfach immer wieder total schön anzusehen. Aber genug mit den Worten, jetzt kommt die bekannte - hoffentlich auch für euch inspirierende Bilderflut.

I like art - even if I don't know if that art what I like really would be declared as "art". But I like art what I like. Besides I always were excited about visiting a museum or going to an exhibition with my class meanwhile my classmates hated such activities. I can't understand why. That's why I'm inspired by art - who follows this blog with little (or more?) attention already recognized this.

However, I love such watercolor pictures - especially  fashion illustrations. They are always great to watch. But now enough of words - let's be (hopefully) inspired by the pictures.

all pictures via Pinterest