Mittwoch, 26. November 2014

wear: leather and knit





Vor neun Monaten, als wir begonnen haben zu bloggen, habe ich mir ein Paar Dinge bezüglich dieser Fashion-Posts geschworen:

1. Ich werde nur Outfits tragen, die ich auch wirklich so trage.
2. Ich werde mich nicht für den Blog stylen, das heißt, anziehen, Fotos machen, heim gehen.
3. Niemals für (gute) Bilder frieren.

Und ich bin stolz auf mich, ich hab mich bis vor Kurzem auch an diese drei Regeln gehalten. Aber es gibt Regeln, die sind da, um gebrochen zu werden. Nummer drei ist so eine Regel, die ich jetzt schon ein paar Mal gebrochen habe, zumindest so halb. Mäntel trage ich prinzipiell offen, da muss es schon sehr kalt sein, dass ich die zumache.

Aber den Mantel ganz ausziehen – das mache ich nur für die Fotos, das wird nach zehn Minuten schon ziemlich kalt, muss ich sagen. Trotzdem finde ich, dass viele Outfits in allen Details gezeigt werden sollten, dieses zum Beispiel. Aber ich bin natürlich nicht geisteskrank oder möchte mich verkühlen – ich trage selbstverständlich eine Strumpfhose.

Aber jetzt zum Outfit: Dieser Rock ist eines dieser Teile, in das ich mich beim Kaufen schlichtweg verliebt habe, und bei denen es dann ewig dauert, bis man sie wirklich trägt. Ich hatte diesen Rock bestimmt drei Mal an, habe ihn dann aber ausgezogen, weil ich mich unwohl gefühlt habe (Punkt 4. Ich werde niemals etwas tragen, worin ich mich unwohl fühle.)

Letztes Wochenende kam er dann aber endlich zum Einsatz und was soll ich sagen? Ich war schon länger auf der Suche nach einem Lederrock, ich habe Dutzende anprobiert, die meisten davon waren asymmetrisch und dann wurde es doch wieder eine Zufallsentdeckung. Dieses dunkle Grau ist einfach extrem cool – und der Stoff hat einen genialen Nebeneffekt: Kennt ihr diese Sofas, auf die man etwas zeichnen kann? Also die, die heller oder dunkler werden, je nachdem, in welche Richtung man streicht? Bei diesem Rock geht das auch.!!

Den Strickpullover habt ihr ja schon öfter gesehen – ich brauche keine fünf verschiedenen weißen Strickpullis, die im Endeffekt gleich aussehen, weil ich ja sowieso immer denselben Schnitt gut finde (; Ich mag diese Mix von Leder und Strick sehr gerne, das wirkt (meiner Meinung nach) lässig/cool und kuschlig/süß zugleich. Also ein perfektes Outfit für mich.

Aber jetzt genug vom Fashion-BlaBla – ich hoffe ihr mögt das Outfit genau so gerne wie ich (;


Many thanks to Eden for the pictures ♥


coat - Mango (old, similar here) // jumper - Tally Weijl (old, similar here)
skirt - Grain De Malice (Offline-Shop!, similar here) // tights - no name // shoes - Dr. Martens
scarf - My Hotty SDH // nail polish - essie mezmerised // rings - H&M



Nine months ago as we began to blog I swore a few things concerning these fashion posts:


1. I will only wear outfits I really wear this way.
2. I won’t style me for the blog, saying dress up, take pictures, go home.
3. Never freezing for (good) pictures

And I am proud of myself because I abide by these rules. But rules are meant to be broken. Number three is such a rule which I broke a few times now. I mean I hardly ever close my coats – it has to be really cold that I’d do so.
But take off the coat? I’m just doing this for pictures because most of you will know that this is really freezing after only ten minutes. Although I think, that many outfits should be shown in all their details, this one for example. But I’m not completely stupid – I naturally wear tights.
But now more about the look itself: This skirt is one of these pieces in which I immediately fell in love as I bought it, and although it lasts eternities until I really wear it. I guess I tried it one at least three times and took it off again because it wasn’t the day for wearing it and I didn’t feel comfortable. (4. I’ll never wear something I don’t feel comfortable in.)
Last weekend it was the right time for this skirt. I really love the colour and the material, the dark grey leather is kind of perfect. And I like the combination with the white knit. It’s kind of (in my view) easy/cool and fluffy/cute at the same time.
But now I finish this fashion blah blah – I hope you like the outfit as much as I like it (;

Love,
Casey



Dienstag, 25. November 2014

listen to: Beautiful

Titel: Beautiful
Künstler: Eminem
Album: Relapse

Veröffentlicht: 2009


Was ihr vielleicht noch nicht wisst: Neben Metal höre ich auch wahnsinnig gerne Rap - vor allem Eminem. Ich finde er ist einfach so ein begnadeter Künstler.

Seine Texte sind der Wahnsinn und der Beat geht immer ins Ohr. Man merkt einfach, dass er es schreibt und nicht wirklich viel darüber nachdenkt. Es sagt es so wie er es sich denkt und genau das mag ich so gerne.




Beautiful aus dem 2009 erschienenen Album Relapse ist ein Lied mit einer wirklich tollen Message, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte:
Das Leben hat Höhen und Tiefen, jeder hat sein Päckchen zu tragen und absolut niemand auf dieser Welt hat das Recht jemand anderen zu beurteilen, wenn er nicht eine Sekunde in dessen Schuhen gelaufen ist. Wir wissen nicht, warum jemand die Schule abbricht, warum jemand abhängig von Drogen ist, warum jemand sich das Leben nimmt, warum sich jemand selbst verletzt oder was auch immer, also haben wir verdammt noch mal kein Recht dazu uns ein Urteil zu erlauben, denn niemand von uns weiß, was der andere wirklich durchmacht und was es genau ist, dass einen zu solchen Taten zwingt.

Und das viel Wichtigere: jeder von uns ist schön - auf seine eigene Art und Weise. So ein schlimmer Standard-Spruch, ich weiß. Aber es ist so. Niemand sollte sich von jemandem sagen lassen, dass er es nicht ist. Wir sollten so viel öfter wir selbst sein und nicht ständig darauf achten, was andere sagen oder von uns halten.

Sich für andere zu verändern bringt nichts, denn das macht nur unglücklich.

Kanntet ihr das Lied davor? Wenn ja, warum mögt ihr es/mögt es nicht? Was hält ihr von der Message dahinter?

Love,
Eden


Sonntag, 23. November 2014

Did I got T A L E N T ?


In unserer Zeit wird vieles groß geschrieben. Aber nichts wird in so fetten Lettern von den Dächern geschrien wie Individualität. Jeder von uns soll und will etwas Besonderes sein, niemand will austauschbar sein. Gemeinsamkeiten sind gut, aber wir wollen uns abheben, aus der Masse herausstechen, irgendwie Aufmerksamkeit erregen, um nicht unterzugehen in dieser reizüberfluteten Masse unterzugehen.

Wenn man nichts Außergewöhnliches kann, ist man nichts. Es gibt zig Talentshows, die anfangen beim Singen, weiter gehen zu Pole-Dance-Shows und enden bei atemberaubenden Akrobatikauftritten. Es gibt so viele beeindruckende Talente da draußen - Geschichten in Sand zu zeichnen zum Beispiel. Und zwischen all den Menschen frage ich mich nur, was kann ich eigentlich gut? Was könnte ich tun, um andere Menschen so zu berühren, wie mich ein 14-jähriges Mädchen berührt, dass ohne jemals Unterricht zu nehmen Arien singt?

In der dritten Klasse Gymnasium hat mir mein Zeichenlehrer gesagt, ich könnte das. Und ich liebe es zu zeichnen. Ob ich das auch wirklich kann, daran zweifle ich selbst seit Jahren, aber ganz aufgegeben habe ich es nie. Manchmal überkommt es mich einfach, und dann nehme ich einen Bleistift und zeichne drauf los. Das Schöne daran ist, dass ich dabei keinen Druck habe, es lenkt mich einfach nur ab. Es beruhigt mich und ich muss dabei nicht nachdenken. Es bringt mich runter, und keiner beschwert sich, wenn ich zum hundertsten Mal ein rechtes Auge auf irgendeinen Schmierzettel kritzle.

Mein Umfeld findet das Gekritzel gut, zumindest hat mir noch niemand das Gegenteil gesagt. Aber ob ich gut darin bin, ob ich Talent habe? Keine Ahnung. Wer sagt überhaupt, ab wann etwas gut ist, ab wann jemand Talent hat, und wann es nur ein Hobby ist, das derjenige ganz gut macht. Ich habe mich im Laufe der Zeit sehr verbessert, was mein Bleistiftgekritzel anbelangt. Ich habe einen Faible für Schattenspiele und starke Konturen entwickelt, ein bisschen meinen eigenen Stil entwickelt und mir durch Internetvorlagen einiges angeeignet. Bin ich gut? Meiner Meinung nach höchstens Durchschnitt, ausbaufähig. Aber man ist ja selbst immer sein größter Kritiker.


Für euch habe ich ein paar meiner Zeichnungen herausgeholt, am Boden verstreut und fotografiert – jetzt liegt es an euch, zu bewerten, ob ich „Talent“ habe (;

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We live in a time where many things are so important. But I guess nothing got as important as individuality. Everybody of us wants and should be special, nobody wants to be replaceable. Commonalities are great, but we all wanna have something which let us stand out from the crowd, something for what we get attention. Just something which let us swim that we not drown in the sensory overloaded mass.

If you can nothing special, you are nothing. There are so many talent shows, which begin with singing, go forward with pole dance shows and end with breath taking acrobatic gigs. There are so many impressing talents out there – drawing stories in sand for example. And among all these people I’m asking myself, wherein am I good? What could I do to touch other people in the same way a 14-year old girl singing arias without taking voice lessons touches me?

In third class my art teacher said that I’m doing well. And I love drawing, really. But if I am talented? I don’t know; I still got my doubts in this topic even if I never gave up paper and pencil. Sometimes I just want to draw something, take a pencil and let’s go. And the best thing about it – I’m getting no pressure, nobody expects anything. It’s just getting me down and nobody complains if I scribble a right eye for the hundredth time.

My environment likes it, at least nobody has ever told me the opposite. But if I am good, if I got talent – who knows? I don’t. Who says what’s good and what’s talent, and when it is just good, alright and when it is really talent? When it’s just a hobby? In course of time I really improved my skills. I got a passion for shadows and strong lines, somehow I developed my own style and learned much from internet submittals. Am I good? In my view I’m at most average, improvable. But oneself is always the biggest critic.


For you I dag out a few of my sketches, scattered them on the floor and added my camera to the whole scene – and now it’s your time to assess if I got “talent” (;


Love,
Casey



thank you for watching ♥