Mittwoch, 25. Februar 2015

wear: A Print Shirt

Das ist etwas, das ich heute echt selten mache – ein Print Shirt tragen. Im Alter von dreizehn bis fünfzehn war mein Kleiderschrank voll damit, ich hatte täglich ein anderes an und in meiner Einkaufstüte. Getragen habe ich sie natürlich mit Sweatjacken, was ich heute maximal zuhause anziehe, und nicht mal dort richtig oft. Aber was solls, damals war das cool, das war hip und jeder hatte einen ähnlichen Stil.

Dementsprechend alt ist dieses Print Shirt auch, aber es war und ist eines meiner liebsten geblieben, wahrscheinlich weil ich es erst in der Endphase der Motivshirts gekauft habe… Wer weiß, es könnte auch am Schnitt liegen. Es ist einfach so weit und bequem und noch dazu ein wenig „cropped“. Das Motiv an sich passt im Gegensatz wieder viel besser zu meinem früheren Ich – ein bisschen Emo und doch niedlich.
Vielleicht zeige ich euch mal Bilder aus der Zeit – vielleicht. Bis dahin kombiniere ich sie zu meinen heutigen Lieblingssachen – Lederhose und oversized Strick-Cardigan.

Wie gefällt euch das Outfit? Was haltet ihr von Print Shirts – und wie kombiniert ihr sie?

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tee - EMP // cardigan - H&M // parka - only
fake leather pants - Monki via Asos // shoes - Adidas
rings - claire's, H&M & gifts // nail polish - Essie licorice
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It's very untypical for me to wear print shirts - that's a thing which matches perfectly to my former me. But today? I hardly ever wear print shirts, even at home. But at the age of thirteen to fifteen I wore them nearly every day. I loved it. And this one is a garment of these days, but I still like it. Maybe because it's so former me. The print is cute but a little bit "emo" and it's cropped - what matches more with me now.

What do you think about this look? And how do you feel about print shirts? Do you like them? And how do you combine them?







Dienstag, 24. Februar 2015

listen to: Rihanna - Umbrella [Eden singing]



Titel: Umbrella
Künstler: Rihanna
Album: Good Girl Gone Bad
Veröffentlicht: 2007
Genre: Pop

Ich hätte ja niemals gedacht, dass ich euch eines Tages so ein Lied vorstelle. Jeder kennt es, es ist schon so oft im Radio gewesen und trotzdem habe ich es gewählt. Das hat einen besonderen Grund.
Es ist eines dieser Lieder, die mir immer im Kopf geblieben sind und wenn ich an Rihanna denke - die meiner Meinung nach eine wirklich gute Künstlerin ist -, denke ich an dieses Lied. Anfangs habe ich es gehasst. Vielleicht auch nur deswegen, weil es so "angesagt" war und ich mich abheben wollte. Aber ich habe mit der Zeit etwas ganz Wichtiges gelernt: Mein Herz wird immer der einen ganz besonderen Musikrichtung gehören: Metal. Aber: man sollte sich auf andere Musikstile einlassen und einfach das hören was einem gefällt. Selbst wenn es eines dieser Lieder ist, die ständig im Radio laufen.

Aber da heute der letzte Tag unserer Geburtstagswoche ist, stelle ich das Lied heute nicht ganz so vor wie immer. Heute bekommt ihr nach einem Jahr auch mal meine Stimme zu hören.
Eine Erneuerung auf unserem Blog, richtig gehört. Jetzt gibt es öfter Musikposts mit einem Cover von mir - vorausgesetzt sie gefallen euch. Ich hoffe jedenfalls, das tun sie.

Noch ein bisschen was zum Lied an sich: Wusstet ihr, dass viel darüber geredet wurde, dass es angeblich ein Lied über den Teufel ist? Oder Illuminati? Es ist einfach so lustig, was man in einzelne Passagen interpretiert. Ich bleibe aber bei meiner Ansicht der Dinge. Es mag zwar irgendwie wie ein Lied wirken, dass nicht viel Sinn hat, aber für mich persönlich ist es eines darüber, füreinander dazusein, egal wie schwer es ist. Eines, über Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe. Deshalb mag ich dieses Lied so sehr.

Aber nun zum Video. Seht es euch an und hinterlasst eure Meinung. Ich bin gespannt auf eure Reaktionen!








Sonntag, 22. Februar 2015

Sunday Post: What we've learned from Blogging

Bloggen bedeutet viel Arbeit.
Eden war das von Anfang an klar, ich habe mich naiv wie ich bin einfach reingestürzt und „mal gemacht“. Ich habe diese Internetwelt einfach so vermisst, habe begonnen, andere Blogs zu lesen und habe einfach das Bedürfnis (ja, es war mir ein Bedürfnis) gespürt, selbst wieder etwas auf die Beine zu stellen. Nur nicht alleine, nein. Ich hab da auch Eden mitreingezogen, was ich immer noch gut finde. Vielleicht war der Zeitpunkt für diese ganze Aktion nicht so klug gewählt – immerhin war das mitten in meinem Abschlussjahr. Aber ich wollte wieder schreiben, kreativ sein, meinen Hobbys nachgehen.

Nach ein paar Wochen war aber selbst mir klar: Bloggen ist viel mehr, als ein einfaches Hobby. Bloggen ist richtig harte Arbeit, in die man richtig viel Zeit investieren muss. Wenn ich von meinem „langweiligen“ Bürojob nach Hause komme, dann esse ich und setze mich zu meiner anderen Arbeit. Der Vorteil eines solchen Bürojobs – freie Freitag-Nachmittage. Aber wenn man bloggt, verbringt man den größten Teil seiner Freizeit damit.

Man bereitet Posts vor, beschäftigt sich mit HTML, macht Fotos, plant, was in nächster Zeit so kommt, macht Outfitshootings am Sonntag und bearbeitet Bilder. Das ist nun mal Arbeit. Aber auch ein Jahr später finde ich es toll, ich liebe es und kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Bloggen wäre.

Wie man Make-Up richtig verwendet.
Richtig gelesen. Ich war nie der Typ, der sich intensiv mit Kosmetik beschäftigt hat – das tue ich bis heute nicht wirklich. Vor einem Jahr war es mir nicht egal, dass ich so helle Augenbrauen habe, dass meine Haut unrein ist und der Lidstrich selten richtig sitzt. Seit ich allerdings viele verschiedene Blogs lese, weiß ich, wie ich das Beste aus meinen Genen heraushole, sozusagen.

Mich selbst mehr zu mögen.
Ich glaube, das ist etwas, das man vor allem an den Outfit-Posts erkennen kann. Während ich mich vor einem Jahr noch auf Fotos absolut gar nicht ausstehen konnte, mich vor der Kamera unwohl gefühlt habe, genieße ich das heute. Ich habe gelernt, wie ich gut auf Fotos aussehe und diese guten Fotos haben mein Selbstwertgefühl ein bisschen angehoben. Natürlich hat man immer Tage, an denen man alles scheiße findet, insbesondere Fotos von sich oder das eigene Spiegelbild – aber das alles ist heute schon deutlich „harmloser“ als letzten Februar.

Fotografieren!
Wir sind vor Jahren eher durch Zufall zu einem Einstiegsmodell einer Spiegelreflex-Kamera gekommen.
[Casey] Ich hab die Kamera zwar seitdem begeistert genutzt, aber verstanden habe ich sie nicht. Das begann dann erst mit dem Bloggen, zum Teil, weil ich neugierig war und zum Teil auch, weil ich wissen wollte, warum die Fotos auf anderen Blogs so anders wirken als sie es bei mir tun. Also hieß es für mich: Ein wenig Fachliteratur, ein wenig Internetrecherche und ein wenig Learning-by-Doing. Und jetzt verstehe ich das Ding besser, die Technik dahinter, was man alles damit machen kann. Unglaublich, wirklich.

[Eden] Ich habe mich schon immer für das Fotografieren interessiert, aber früh bemerkt, dass ich einfach nicht kreativ genug dafür bin. Ich mache Fotos und dann denke ich mir: "So wollte ich das nicht." Aber seitdem ich Casey fotografiere habe ich etwas ganz Wichtiges herausgefunden. Nur weil man etwas anfangs nicht kann, heißt es nicht, dass man es nicht lernen kann. Ich habe mich auch ein bisschen mit Internet-Recherche versucht und nach und nach gelernt, was gut aussieht und wie man Menschen in Szene setzt. Ich bin einfach so froh, Casey sonntags, bei jedem Wetter, fotografieren zu dürfen. 

Neue Dinge zu versuchen und aufgeschlossener zu sein.
Über den Tellerrand hinausblicken oder wie man es sonst so nennen will. Es ist eigenartig, aber öfter, länger und intensiver in den Laptop zu schauen, hat meine Welt keineswegs darauf beschränkt, sondern viel mehr meine Sicht auf die Welt differenzierter gemacht. Es gibt so vieles, das ich vorher nicht beachtet oder negativ gesehen habe – Blümchenmuster, nur um ein Beispiel zu nennen. Ich lasse mich jetzt viel eher auf Neues ein als noch vor einem Jahr.

Bewusster shoppen.
Das heißt (leider) nicht, dass ich nachhaltig einkaufe, aber ich kaufe nicht mehr so wahllos ein. Ich überlege oft vorher, ob ich etwas wirklich haben möchte, wie ich es kombinieren kann, ob ich dieses oder jenes Teil nicht schon so ähnlich bei mir zuhause habe. Wenn mir etwas nicht zu hundert Prozent gefällt, lasse ich es im Laden oder schicke es zurück – denn wenn man ehrlich ist, andernfalls vergammeln die Sachen nur irgendwo weit hinten im Kleiderschrank. Ich bin heute einfach wählerischer in dem was ich kaufe und trage. Es muss mir zu hundert Prozent gefallen – und zu tausend Prozent zu mir passen.

Hart arbeiten – und danach noch härter arbeiten.
Jeder Post bedeutet mehrere Stunden Arbeit, selbst wenn man das Ganze wie wir als Hobby macht. Und das in vielen Dingen auch offensichtlich ist. Trotzdem erfordert es Planung, Durchführung und Umsetzung. Jeder Post braucht Inhalt, Fotos, Aufbau, Übersetzung und so weiter. Das passiert nicht alles in ein paar Minuten, das ist ein zeitaufwändiger Prozess, der nur immer wieder von vorne beginnt, wenn er beendet ist. Und wenn man noch so spät von der Arbeit/Schule nach Hause kommt und müde ist, keine Lust darauf hat, auch nur einen Finger zu rühren – wir tun es, weil es uns einfach so viel Freude macht.

Dinge nur für mich zu tun.
Ein Punkt der blöd klingt in dieser „Blogger“welt, in der vieles oft oberflächlich scheint und auch ist, aber er ist wahr. Ich lese jetzt viel mehr, ich nehme mir einfach Zeit dafür, weil ich ja jeden Donnerstag eine Rezension bringen will. Ich stelle mich vor die Kamera – was ich vor einem Jahr noch gehasst habe, heute möchte ich es nicht missen, es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man auf den Fotos doch nicht so scheiße aussieht, wie man sich oft fühlt. Ich habe mich mehr mit dem Fotografieren beschäftigt und das Beste: Ich schreibe viel mehr. Und das liebe ich auch so am Bloggen.